Knieschmerzen 2018-06-13T08:02:57+00:00

Chiropraktische Behandlung von Knieschmerzen

Das Chiropraktor-Haus Hamburg möchte Ihnen Informationen zu Knieschmerzen aus Sicht der Chiropraktik geben.

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Schmerzen im Knie können unterschieden werden in direkte Schäden im Knie (Meniskusschäden, Kreuzbandriss), entzündliche Prozesse im Knie (Läuferknie, Springerknie, Morbus Schlatter-Syndrom), Kniearthrose und Knieschmerzen mit unspezifischer Ursache.

Kniearthrose:

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  • Haben Sie eine Einschränkung der Beweglichkeit im Knie?
  • Haben Sie Schmerzen?

Als Kniearthrose bezeichnet man den Verschleiß des Knies. Dies tritt häufig mit zunehmendem Alter auf. Ursache ist zum einen Altersverschleiß, zum anderen eine höhere Belastung der Knie über längere Zeit. Dadurch nimmt der Gelenkknorpel ab und die Beweglichkeit des Knies wird eingeschränkt. Mehr Informationen zu Kniearthrose finden sie hier.

 Läuferknie:

  • Haben Sie Schmerzen an der Außenseite des Knies?
  • Haben Sie insbesondere beim Joggen Schmerzen?

Das Läuferknie wird durch eine Verspannung des großen Oberschenkelmuskels an der Beinaußenseite ausgelöst. Dieser führt vom Beckenknochen zum Knie. Durch eine Fehl- oder Überbelastung, insbesondere beim Joggen, können an der Außenseite des Knies Schmerzen auftreten. Oftmals ist damit eine Funktionsstörung des Kniegelenkes verbunden.

Springerknie:

  • Haben Sie Schmerzen im vorderen Bereich des Knies, wenn Sie es belasten?

Das Springerknie ist im Grunde eine Entzündung der Patella-Sehne (Sehne, die die Kniescheibe mit dem Unterschenkelkochen verbindet). Diese wird durch Überlastung – insbesondere bei Sportlern, die viel springen und das Knie beugen, – ausgelöst.

Morbus Schlatter-Syndrom:

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Das Morbus Schlatter-Syndrom entsteht bei Kindern und Jugendlichen, die viel Sport treiben. Bei Kindern und Jugendlichen befindet sich der Unterschenkelknochen noch in der Wachstumsphase und ist deshalb noch nicht vollständig verknöchert. Die Entzündung in der Wachstumszone des Unterschenkelknochens wird hervorgerufen, wenn die Patella-Sehne (Sehne, die die Kniescheibe mit dem Unterschenkelkochen verbindet) stark am noch nicht ausgewachsenen Unterschenkelknochen zerrt. Wenn man nicht frühzeitig darauf reagiert und Rücksicht nimmt, bildet sich typischerweise eine Art „Doppelknie“, das auch im Erwachsenenalter bestehen bleibt, und zu Beschwerden im Kniebereich führen kann.

Knieschmerzen ohne spezifische Diagnose:

  • Haben Sie Knieschmerzen und man findet nichts?

Dies kann auf eine Gelenkblockade hindeuten.

Auslöser für Knieschmerzen aus biomechanischer Sicht:

Das Knie ist dasKnieschmerzen, Kniearthrose, Läuferknie, Springerknie, Morbus-Schlatter, Chiropraktik, Chiropraktor, Chiropraktor-Haus Gelenk, das Ober- und Unterschenkelknochen miteinander verbindet. Vor dem Kniegelenk befindet sich die Kniescheibe (Patella), die dafür sorgt, dass der große Oberschenkelmuskel eine bessere Hebelwirkung erzielt. Muskeln und Sehnen bewegen und stabilisieren das Knie. Jedes Knie hat zwei Menisken mit Gelklumpen artiger Struktur, die die Gelenkfläche vergrößern, damit sich das Knie besser bewegen kann.

Liegen Knieschmerzen vor, findet man oftmals Gelenkblockaden im Knie. Durch Gelenkblockaden entsteht eine erhöhte Beanspruchung der Sehnen und Bänder im Knie (u. a. Patella-Sehne, Kreuzbänder, Gelenkbänder).

Wenn es keine Gelenkblockaden im Knie gibt, sind häufig Gelenkblockaden in den Füßen die Ursache für die Knieprobleme. Manchmal werden Knieschmerzen auch von Gelenkblockaden in der Hüfte verursacht.

Knieschmerzen – Forschungsartikel und Praxisbeiträge

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Bei einem Meniskusschaden raten viele Ärzte zu einer Operation. Doch es gibt noch einen anderen Weg, der die gleichen Effekte bringt: Bewegungstherapie.

20160519 Kniemodell PfeilEine norwegische Forschergruppe um Nina Kise hat untersucht, ob Meniskus-Operationen besser als Bewegungstherapie für Menschen mittleren Alters sind. An der Studie nahmen 140 Teilnehmern mit einem Durchschnittsalter von 49,5 Jahren mit degenerativem Innenmeniskus teil. Der Meniskusschaden wurde durch ein MRT festgestellt. Die Teilnehmer kamen von zwei Orthopädieabteilungen in Krankenhäusern und zwei Physiotherapiepraxen in Norwegen. Die Studienteilnehmer wurden in zwei Gruppen eingeteilt. Während die eine Gruppe 12 Wochen Bewegungstherapie verordnet bekam, wurden die Teilnehmer in der zweiten Gruppe am Meniskus operiert. Zu welchem Ergebnis kamen die Forscher? Nach zwei Jahren wurden keine klinisch relevanten Unterschiede der beiden Gruppen gefunden. Die Bewegungstherapie zeigte positivere Effekte beim Aufbau von Muskelstärke im Vergleich zur OP. Die Forscher riefen Ärzte und Patienten mit degenerativem Meniskusschaden und keiner vorliegenden radiologisch festgestellten Arthrose dazu auf, angeleitete Bewegungstherapie als eine Behandlungsoption in Erwägung zu ziehen.

Zur Informationen: Eine athroskopische Operation am Gelenkknorpel und an den Menisken steht laut der Gesundheitsberichterstattung des Bundes an vierter Stelle der 50 häufigsten Operationen der vollstationären Patienten in Krankenhäusern in Deutschland (vgl. GBE 2016). Im Jahr 2014 wurden 280.770 Operationen an Gelenkknorpeln und Menisken durchgeführt. Über ambulante Operationen an Menisken liegen keine Daten vor.

Quelle: Kise, Nina/Risberg, May/Stensrud, Silje/Ranstam, Jonas/Engebretsen, Lars/Roos, Ewa 2016: Exercise therapy versus arthroscopic partial meniscectomy for degenerative meniscal tear in middle aged patients: randomised controlled trial with two year follow-up, in: British Medical Journal, 1016:354, unter: http://www.bmj.com/content/354/bmj.i3740 (abgerufen am 30.08.2016).

GBE 2016: Die 50 häufigsten Operationen der vollstationären Patientinnen und Patienten in Krankenhäusern (Rang, Anzahl, Anteil in Prozent). Gliederungsmerkmale: Jahre, Deutschland, Geschlecht, Art der Operation, unter: http://www.gbe-bund.de/oowa921-install/servlet/oowa/aw92/dboowasys921.xwdevkit/xwd_init?gbe.isgbetol/xs_start_neu/&p_aid=i&p_aid=55714047&nummer=666&p_sprache=D&p_indsp=-&p_aid=20908840 (abgerufen am 30.08.2016).

30.08.2016 Ι Chiropraktor-Haus