Gelenkblockaden durch Stress – Was kann ich tun?

Stress kann zu Gelenkblockaden und Muskelverspannungen führen. Was Sie tun können, um mit Stress besser umzugehen? Wir haben ein paar Tipps für Sie.

Stress kann als eine Belastung, die Auswirkungen auf körperlicher Ebene und auf seelischer Ebene hat, definiert werden. Der Begriff „Stress“ kommt aus dem Englischen und bedeutet Anstrengung, Anspannung, Belastung. Stress ist eine Ursache für Gelenkblockaden und Muskelverspannungen im Muskel-Skelett-Apparat. Gelenkblockaden und Muskelverspannungen können sowohl durch körperliche Anstrengung (physischen Stress) als auch durch mentalen bzw. emotionalen Stress entstehen. Nach einer gewissen Zeit kann Stress zu kleinen Funktionsstörungen führen. Diese werden zunächst nicht bemerkt, da der Körper versucht, die Fehlfunktionen bzw. Schwachstellen auszugleichen. Irgendwann ist seine Ausgleichsfunktion erschöpft und Schmerzen können auftreten.

Wir vom Chiropraktor-Haus möchten Ihnen ein paar Tipps geben, wie Sie im Alltag besser mit Stress umgehen können:

  • Ihnen schwirrt der Kopf wegen so vieler Dinge, die zu tun sind und die Sie bedenken müssen? Machen Sie sich eine To-do-Liste und ordnen Sie dann die zu erledigenden Aufgaben in die Kategorien (1) sehr wichtig/muss sofort erledigt werden, (2) wichtig/mit Frist, (3) wichtig/kann später erledigt werden und (4) unwichtig. Beginnen Sie bei der Abarbeitung mit der ersten Kategorie.
  • Reservieren Sie in Ihrer Freizeit feste (!) Zeitfenster für körperliche Aktivitäten (z. B. spazieren gehen). Am Besten ist Sport. Setzen Sie hier eine Priorität, denn Sport baut Stress ab und sorgt für die Ausschüttung von Glückshormonen. Sport ist demnach keine Zeitverschwendung.
  • Probieren Sie Entspannungsmethoden wie Autogenes Training, Yoga, Qi Gong oder Progressive Muskelentspannung aus. Die gesetzlichen Krankenkassen bezuschussen Gesundheitspräventionskurse. Ein Kurs hat 10 Termine und wird mit 80% der Kurskosten bis zur maximalen Erstattungshöhe von Ihrer Krankenkasse bezuschusst. Erkundigen Sie sich bei Ihrer Krankenkasse telefonisch oder im Internet.
  • Haben Sie es schon mal mit Meditation probiert? Meditation ist keine Entspannungsmethode, sondern ein ganzheitlicher Ansatz, der dazu beitragen kann, besser mit Stress umzugehen.
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    Meditation kann man sowohl auf einem Meditationskissen als auch auf einem Stuhl machen.

    Vor Meditation schrecken viele Menschen zurück und denken sofort: „Das ist nichts für mich. Bei der Meditation geht es darum, nichts zu denken, und das kann ich nicht“. Dies ist nicht richtig. Bei der Meditation geht es darum, Gedanken zu erkennen und diese wie Wolken am Himmel vorbei ziehen zu lassen, ohne sich in den mit dem Gedanken zusammen aufkommenden Film zu begeben. Meditation können Sie lernen.

    • Gehen Sie zu einem offenen Meditationsabend z. B. in ein buddhistisches Zentrum. Viele Meditationsabende sind unverbindlich, offen für jeden und auf Spendenbasis.
    • Nehmen Sie an einem Achtsamkeitskurs (MBSR-Kurs) teil. Ein MBSR-Kurs (vom Englischen Mindfulness-based stress reduction) ist ein Gesundheitspräventionskurs und wird von den gesetzlichen Krankenkassen bezuschusst. Der standardisierte MBSR-Kurs geht über acht Wochen und beinhaltet neben Meditation auch Yoga. Erkundigen Sie sich bei Ihrer Krankenkasse oder beim MBSR-Verband unter: http://www.mbsr-verband.de/

Achten Sie drauf, Stress abzubauen, und lernen Sie, mit Stress besser umzugehen, – Ihr Körper und Ihr Muskel-Skelett-Apparat werden es Ihnen danken.

09.03.2017 Ι aus der Praxis

2017-03-10T15:34:13+00:00